13.04.2016

VLW fordert regelmäßige Information zu künftigen Versorgungsbezügen

Die staatliche Rentenversicherung macht es vor, wie es eigentlich auch für die Pensionen sein müsste. Jedes Jahr geht eine Information an die Versicherten, die aufzeigt, wie hoch die bislang erreichte Anwartschaft ausfällt. Das Landesamt für Finanzen in Rheinland-Pfalz hat lediglich den gesetzlich auferlegten Auftrag, für Kolleginnen und Kollegen bei berechtigtem Interesse eine Berechnung der zu erwartenden Versorgungsbezüge vorzunehmen. Und dies auch nur dann, wenn die betroffenen Kolleginnen oder Kollegen dies beantragen.

Dabei wäre es auch für die verbeamteten Bediensteten eine Selbstverständlichkeit, wenn ihnen die Information zur Höhe der zu erwartenden Pension frühzeitig vorläge. Dies könnte Bestandteil der letzten Gehaltsabrechnung eines Jahres sein. Schon in jungen Jahren würde dies den Kolleginnen und Kollegen dabei helfen, sich um ihre Altersvorsorge zu kümmern und wichtige finanzielle Weichenstellungen vorzunehmen, sei es beispielsweise beim Abschluss eines Riester-Vertrages oder bei der Laufzeitplanung für eine Baufinanzierung.

Dabei ist klar, dass nicht exakt vorgesehen werden kann, wie hoch die Bezüge letztendlich ausfallen. Dazu spielen zu viele Kriterien eine Rolle. Es böte aber eine wertvolle Orientierung, wenn zum jeweiligen Jahresende die erlangte Anwartschaft unter den derzeit geltenden Bedingungen dargestellt wäre. Im Zeitalter der Digitalisierung sollte es kein Problem sein, dies mit computergestützten Programmen umzusetzen.

Der VLW fordert deshalb im Interesse der Beamtinnen und Beamten die Einführung eines solchen Instrumentes.