29.10.2018

Wiedereinführung von A 14 als Regelbesoldung für das Lehramt an BBS

Resolution der Landesdelegiertenversammlung des VLW

Das Abschmelzen des Stellenkegels in den vergangenen Jahren hat einen riesigen Beförderungsstau verursacht. Viele Kolleginnen und Kollegen, die teils seit Jahrzehnten engagiert und erfolgreich an den BBSn unterrichten, haben inzwischen die Hoffnung auf eine Beförderung aufgegeben. Dies sorgt für Frust bei den Betroffenen und ist leider keine Werbung für den wichtigen Beruf des Handelslehrers. Angesichts des Nachwuchsmangels kann sich das Land diese Sparpolitik schlicht und ergreifend nicht länger leisten. Hier wird auf Kosten der Zukunft künftiger Generationen gespart!

Die Landesregierung darf in dieser Frage nicht länger untätigkeit bleiben. Angesichts des überall beklagten Fachkräftemangels muss die Versorgung der BBSn mit hochqualifizierten Lehrkräften höchste Priorität genießen. Wer gut ausgebildete Fachkräfte haben will, muss für exzellente Ausbildungsbedingungen sorgen. Die BBSn sind der Garant für den Erfolg der dualen Ausbildung, deren Qualität sich inzwischen bis zur OECD rumgesprochen hat. Um dieses hohe Niveau zu halten, benötigen die BBSn auch in Zukunft motivierte und qualifizierte Lehrkräfte. Angesichts höherer Verdienstmöglichkeiten in der freien Wirtschaft ist die Wiedereinführung einer Regelbesoldung nach A 14 das Gebot der Stunde. Sie würde das richtige Signal senden, um die Attraktivität des Lehramtes an BBS zu erhöhen. A 13 darf nicht länger Endstation für die meisten Kolleginnen und Kollegen sein, sondern, wie es früher war, Eingangsamt für die Lehrkräfte im höheren Dienst, dem nach einigen Jahren der Bewährung die Beförderung nach A 14 folgt.