Der vlw – Ihre Interessenvertretung

Der Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen (vlw) ist ein Zusammenschluss von Lehrkräften an berufsbildenden Schulen, die vornehmlich, aber nicht ausschließlich im kaufmännischen Bereich, aktiv sind. Unser Selbstverständnis beruht darauf auf, dass wir unseren Beruf als wichtige gesellschaftliche Aufgabe sehen und diesen gerne und mit Engagement ausüben. Wir wollen für unsere berufliche Tätigkeit optimale Rahmenbedingungen erlangen, um Schülerinnen und Schüler in beruflicher Hinsicht zukunftsfähig zu machen.

Organisation

Der vlw Rheinland-Pfalz e.V. ist ein wirtschaftlich eigenständiger, politisch anerkannter und unabhängiger Berufsverband. Der vlw Rheinland-Pfalz ist Mitglied im vlw-Bundesverband, im Deutschen Beamtenbund (dbb) sowie im Deutschen Lehrerverband (DL). Der Landesverband Rheinland-Pfalz hat ca. 1200 Mitglieder.

Arbeitsschwerpunkte

Der vlw-Landesverband 

  • vertritt die beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik und Schulbehörden,
  • fördert das berufliche, insbesondere das kaufmännische Bildungswesen und die in seine Berufsaufgaben fallenden Wissenschaften,
  • beteiligt sich an der Lösung aller Fragen, die die berufliche Bildung betreffen,
  • arbeitet mit anderen Lehrerverbänden sowie mit den Institutionen der Aus- und Weiterbildung zusammen,
  • berät Wirtschaftspädagogikstudenten bereits während des Studiums,
  • wirkt aktiv in den Personalräten Berufsbildender Schulen auf Orts-  und Landesebene mit.

Aktuelle Forderungen

Der vlw-Landesverband fordert u.a.

  • eine 100%ige Unterrichtsversorgung an unseren Schulen
  • eine moderne und umfassende sachliche Ausstattung der Schulen und  Studienseminare,
  • die Übernahme auf volle Beamtenstellen sofort nach dem 2. Staatexamen,
  • transparente Beurteilungskriterien für Lehrproben,
  • die deutliche Erhöhung der Referendarbesoldung,
  • pädagogisch sinnvolle Klassengrößen
  • Klassenteilung oder Teamteaching bei handlungsorientiertem Unterricht,
  • Vertretungsstunden nur gegen entsprechende Entlastung,
  • die Wiedereinführung der Altersermäßigung ab dem 55. Lebensjahr,
  • die Ausweitung der Infrastruktur an BBSn entsprechend der Richtlinien für Ganztagsschulen,
  • ein umfassendes Angebot an fachlichen Fortbildungen für BBS-Lehrkräfte, den Abbau des Beförderungsstaus nach A14,
  • die Ausweitung der Stellen für Fachlehrer mit beratenden Aufgaben als Aufstiegsmöglichkeit für Fachpraxislehrkräfte
  • Schluss mit der Vermehrung außerunterrichtlicher Belastungen ohne entsprechende Entlastung,
  • die Anpassung an die allgemeine Einkommensentwicklung. Nein zu 5x1%, stattdessen Übernahme der Tarifabschlüsse für Angestellte im öffentlichen Dienst,
  • Anrechnung des Referendariats sowie fachlich relevanter Berufserfahrung in vollem Umfang bei der Festsetzung der Erfahrungsstufen.